A. Lange & Söhne 18 K 750 Goldene Taschenuhr Qualität 1A Viertel-Repetition v. Bruder WK II General-Oberst Adolf Strauß/Preis : 1,5 BTC

A. Lange & Söhne 18 K 750 Goldene Taschenuhr Qualität 1A Viertel-Repetition v. Bruder WK II Generaloberst Adolf Strauß

Kategorie:

Beschreibung

Sehr seltene einmalige A. Lange & Söhne 18 K 750 Goldene Taschenuhr mit Viertel-Repetition

von 1890 aus Adelsbesitz mit besonderer Historie.

Lepine-Gehäuse Form „Jürgens“, in 1A Qualität, mit Diamantdeckstein, Goldanker

und Gold-Ankerrad und Goldenen Schrauben im Unruhreif.

19liniges 3/4 Platinenwerk noch ohne Rückerfeder-Feinregulierung.

Nach Betätigung des Schiebers am Gehäuse schlägt es die Stunden

und Viertelstunden mittels zweier Hämmer auf 2 Tonfedern.

2-teiliges Emaille-Zifferblatt mit Römischen Zahlen und Stahlbirnzeigern.

 

Hier drunter für eine kurze Impression zum Schlagwerk auf Doppelzeile klicken :

A. Lange & Söhne 18K Goldene Taschenuhr mit Viertelrepetition aus Adelsbesitz Fam. Heinrich Strauß – YouTube

( ACHTUNG : Bei Betrachten über PC oder Laptop bitte Seite im Hintergrund hochscrollen ! )

 

Testlauf nach Montage des Zifferblattes und des Zeigerspiels :

A. Lange & Söhne 18K Gold Taschenuhr mit Viertelrepetition aus Adelsbesitz Fam. Heinrich Strauß – YouTube

( ACHTUNG : Bei Betrachten über PC oder Laptop bitte Seite im Hintergrund hochscrollen ! )

 

Die A. Lange & Söhne während der Feinabstimmung in der Werkstatt :

A. Lange & Söhne 18 K Gold Taschenuhr mit Viertelrepetition aus Adelsbesitz Fam. Heinrich Strauß – YouTube

( ACHTUNG : Bei Betrachten über PC oder Laptop bitte Seite im Hintergrund hochscrollen ! )

 

 

Diese Uhr wurde am 23.06.1890 an das Uhrengeschäft

Fa H. Baumeister in Magdeburg, Bärstr.3 verkauft .

Eingravierte Widmung auf dem Innendeckel „Heinrich Strauß Magdeburg“,

Aufwändig graviertes Monogramm „HSt“ auf dem Rückdeckel.

 

Mutmaßlich wurde diese ganz besondere A. Lange & Söhne Viertelrepetition

vom Königlich Preussischen Oberamtmann Karl Strauß

im Sommer 1890, in der Bärstr.3 in Magdeburg, zum Anlass der Kommunion(?)

seines Sohnes Heinrich Strauß ( 19.01.1877 – 03.05.1963 ),

dem älteren Bruder von Adolf Strauß ( 06.09.1879 – 20.03.1973 ) gekauft

und wohlmöglich auch dort mit den Gravuren versehen.

Heinrich Strauß war zu diesem Zeitpunkt 13 Jahre alt.

 

Beide Brüder waren Träger des „Königlichen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern“

und beide sind in Ihrer Militärischen Karriere bis zum Generalsrang aufgestiegen :

Heinrich Strauß wurde am 01.07.1941 zum Generalmajor ernannt.

Adolf Strauß wurde am 30.05.1940 zum Oberbefehlshaber der 9.Armee ernannt und stieg bis zum Generaloberst auf.

Einer der letzten Besitzer dieser mit merklichen Trage-Spuren versehenen, aber dennoch sehr behüteten, weil sehr gepflegten Ausnahme-Taschenuhr,

muss wohl der 2 Jahre jüngere Bruder Generaloberst Adolf Strauß gewesen sein,

der seinen Bruder Heinrich Strauß ( nicht verheiratet/ kinderlos ) um 10 Jahre überlebte.

Dieser militärhistorische, fundiert recherchierte und  durch Dokumente und obendrein dem persönlichen Siegelring

von Generalmajor Heinrich Strauß belegte Zusammenhang, macht diese komplizierte , in allen Funktionen einwandfreie

und im Ganzen sehr gut erhaltene Lange & Söhne 18 K Goldene Viertelrepetition

zu einem hochinteressanten, einmaligen Stück Uhrengeschichte mit bedeutsamem Militaria-Charakter.

 

Von Oktober 2020 bis Januar 2021 wurde diese besonders wertvolle, da alleine schon als 18K 750 Gold-Variante der Viertelrepetition extrem seltene

und wunderschöne A. Lange & Söhne Taschenuhr, von Uhrmacher Hans-Christian Schulz von HC´s Uhren-Atelier Bad Meinberg

( ehemaliger Mitarbeiter der Fa Richemont, zu der neben einer ganzen Reihe von feinen Uhrenmarken eben auch die Marke A. Lange & Söhne gehört )

nach allen Regeln der Uhrmacherkunst in Form einer regelrechten „Fein-Restauration“ grundüberholt. Dabei wurde z.B. insbesondere

das Zifferblatt im Urzustand belassen und nicht gereinigt, um die „feinen Spuren der Zeit“ zwischen den Bauteilen nicht zu verwischen.

 

Dieses Zeitmessinstrument wurde offensichtlich nicht, wie sonst oft üblich,

im Tresor verwahrt, sondern als Solches auch verwendet und

sicher auch „mit Stolz und militärischer Disziplin“ getragen.

Deutlich zu sehen ist, dass eine schwere Uhrenkette ihre Spuren am 18 K Goldenen Kronenbügel hinterlassen hat.

Auch der Rückendeckel weist gleichmäßige Nutzungsspuren auf. Aufgrund der überragenden Qualität der einzelnen Bauteile des Werkes,

ist dieses allerdings aussergewöhnlich gut erhalten und lässt sehr wenig Verschleißspuren erkennen.

Die Breguet-Spirale wurde, wie auch das Emaille-Zifferblatt, nicht gereinigt(!), um ein mögliches „Erweichen“ dieser zu verhindern.

Die Federn für Gehwerk und Schlagwerk wurden vorsichtig von Hand gereinigt und die vorgegebenen Vorspannungen

jeweils 1:1 wieder hergestellt. Das ebenfalls authentische Glas wurde gerade wegen der vorhandenen stärkeren Gebrauchsspuren an der rechten,

Schlagwerk-Auslöseseite bewusst nicht erneuert.

Damit ist diese über 130 Jahre alte 18 K 750 Goldene A. Lange & Söhne Viertelrepetition zu 100 Prozent im Originalzustand belassen.

 

Der abgebildete persönliche Siegelring des Generalmajors Heinrich Strauß  ist ebenfalls aus 18 K Gelbgold gefertigt und mit einem Karneol versehen.

Graviert sind wiederum die Initialen „HSt“ und die sogenannte „Blätterkrone“, die Adelskrone des sogenannten untitulierten Uradels.

Der Adel wird häufig mit jahrtausendalter, bis auf die Germanen zurückgehender Tradition in Verbindung gebracht.

 

Herr Uhrmachermeister Ulrich Seligmann aus Magdeburg

Startseite | Uhrmachermeister Ulrich Seligmann in Magdeburg (uhrmachermeister-seligmann.de)

war mir auf dem Weg der Aufarbeitung des besonderen und seltenen Uhrwerkes mit all seinen Feinheiten und technischen Rafinessen
und bei der Recherche zur spannenden Historie mit Rat und Tat eine sehr große Hilfe,
wofür ich ihm hiermit nochmals meinen herzlichen Dank senden möchte !

 

ACHTUNG : DIESE BESONDERE HISTORISCHE TASCHENUHR BEFINDET SICH SELBSTVERSTÄNDLICH IM BANKSCHLIEßFACH !

 

Nähere Informationen erhalten Sie über den Kontakt-Button über Email oder Sie können mich auch gerne

telefonisch erreichen ….. ( 05234 – 86 7000 )

Ein Foto / Bild / Portrait des General-Majors Heinrich Strauß konnte leider bisher nicht recherchiert werden,

wohl aber Fotos seines Bruders, Generaloberst Adolf Strauß, über den ein umfassender Wikipädia-Eintrag im Netz nachzulesen ist :

Adolf Strauß – Wikipedia

 

Zur Vita von Heinrich Strauß :

Heinrich Strauß
* 19.01.1877 Schermcke/Kreis Oschersleben (Provinz Sachsen)
† 03.05.1963

01.10.1896 Fähnrich
17.04.1897 Second-Lieutenant
01.01.1899 Leutnant (neuer Dienstgrad)
19.06.1909 Oberleutnant
27.01.1913 Hauptmann
08.05.1920 Major
01.03.1926 Oberstleutnant
01.10.1933 Oberst (E) mit RDA vom 01.10.1929
01.07.1941 Generalmajor z.V.

Vater: Kgl. Preuß. Oberamtmann und Domänenpächter Karl Strauß & Amalie geb. Gutknecht
Älterer Bruder des Generalobersten Adolf Strauß (* 06.09.1879)

Kadett
01.10.1896 Eintritt in das 1. Unter-Elsässische Feld-Artillerie-Regiment Nr. 31, Hagenau
01.10.1902 Adjutant der I. Abteilung des 1. Unter-Elsässischen Feld-Artillerie-Regiments Nr. 31
01.10.1904 kommandiert zum Militärreitinstitut Hannover
00.00.1910 kommandiert zur Kriegsschule Kassel
00.00.1913 im 1. Kurhessischen Feld-Artillerie-Regiment Nr. 11, Kassel
1914 / 1918 Batterie-Führer, Führer der Reserve-Abteilung und zuletzt Regiments-Führer des 1. Kurhessischen Feld-Artillerie-Regiments Nr. 11
01.10.1919 im leichten Reichswehr-Artillerie-Regiment 11 der Reichswehr-Brigade 11, Kassel, der Vorläufigen Reichswehr
01.10.1920 im 5. (Hessisch-Württembergischen) Artillerie-Regiment, Ulm
01.10.1921 in der 6. Sanitätsabteilung, Münster
01.02.1923 Kommandeur der 3. Fahrabteilung, Berlin-Lankwitz
01.04.1925 Kommandeur der V. (Reit.) Abteilung des 3. (Preußischen) Artillerie-Regiments, Sagan (heute: Zagan/Polen)
30.06.1926 Abschied; danach im Landesdienst
01.10.1933 Wiedereintritt in die Reichswehr als Ergänzungsoffizier. Kommandeur des Wehrbezirks-Kommandos Berlin IV
30.09.1937 erneut verabschiedet
00.08.1939 z. V. und mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Kommandeurs Wehrbezirks-Kommandos Berlin V beauftragt
01.07.1942 Führer-Reserve
31.08.1942 Mob.Verwendung aufgehoben

Unverheiratet

EK I
Ritterkreuz des Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern
KVK I mS

 

! NEU : Bezahlen können Sie diese einzigartige Sammleruhr jetzt über Paypal auch in Bitcoin !